Zum Ende zwei Staffelmedaillen

Gestern gingen sie also zu Ende, die 18. EVACS. Natürlich traditionsgemäß mit den Staffelentscheidungen.

Gabriele Reppe (USV) gewann dabei in der W55 über 4×400 m Silber hinter dem Team aus den Niederlanden. Zuvor war die deutsche 4×100 m Staffel disqualifiziert worden, weil der Wechselraum beim letzten Wechsel nicht eingehalten wurde.

Annett Fischer (SV Halle) hatte ebenfalls zu jubeln. Das deutsche Team W35 über 4×400 m lief zu Bronze.

Und damit gingen neun aufregende und sportliche Tage noch einmal mit Medaillenglanz zu Ende. Ein Wiedersehen gibt es für die eine oder anderen sicher im März 2012 im spanischen San Sebastian.

Freitag: Letzte Einzelentscheidungen

Noch einmal ging es ins Stadion zu Endläufen. 800 m und 200 m – das war das Programm:
Über 800 m W50 trat Ella Tendler vom LAV Halensia an. Sehr beherzt ging sie das Rennen an und landete am Ende in 2:38,17 min auf dem Fünften Platz. Wenig später trat Annett Fischer (SV Halle) in der W35 an. Vor dem Massenstart hatte sie ordentlich Respekt, so dass sie ziemlich schnell anging. Am Ende reichte deshalb die Kraft nicht mehr um mitzuhalten. In 2:31,79 min landete sie auf PLatz 9.

Nachmittags stand Gabriele Reppe vom USV im 200 m Finale. In 31,29 s wurde sie siebte.

Am Freitag wurden auch die Staffeln besetzt. Gabriele Reppe wird am Samstag sowohl über 4×100 wie auch über 4×400 m starten. Annett Fischer ist für die 4×400 m W35 gesetzt.

Zwischenstand Freitag morgen

Bereits am Mittwoch gab es noch einmal Gold für einen Hallenser Verein. Der Magdeburger Steffen Borsch – startend für den SV Halle – entschied das 20 km STraßengehen für sich. Mit 1:39:10 h erreichte er das Ziel 4min vor dem Slowaken Zdenko Medera. Zur Einzelmedaille gesellt sich für Steffen Borsch auch Gold in der Mannschaftswertung.

Ebenfalls am Mittwoch stand der Speerwurf der Männer M80 auf dem Programm. Hier ging Fritz Kallweit vom USV Halle an den Start. Nach fünf Würfen lag er mit 23,53 m auf dem vierten Platz. Dann übertraf ihn der Österreicher Hermann Andrecs um 42 cm übertraf und verwies ihn auf den fünften Platz.

Am Donnerstag ging es über 5000 m um die Medaillen. Lothar Rochau vom LAV Halensia konnte hier Platz 11 in 18:22,27 min erlaufen.

Vorläufe fanden in den vergangenen zwei Tagen über 200 m und 800 m statt. Über 200 m setzte sich am stärksten Gabriele Reppe durch. In ihrer letzten Einzeldisziplin kam sie als Dritte ihres Laufes mit 30,67 s ins Ziel. Damit qualifizierte sie sich direkt fürs Finale, welches am Freitag auf dem Programm steht. Dort wird sie nach den Vorläufen an Position 7 geführt. Die anderen USV-Starter konnten sich nicht weiter qualifizieren. Silvia Krüger schnitt am besten ab. Sie kam in 28,64 s auf Platz 9 – Saisonbestzeit. In der M40 startete Mirko Krohn im vierten , sehr stark besetzten Lauf. Er kam in 24,72 ins Ziel, was in der Gesamtwertung Rang 18 bedeutet. Udo Israel beendete seinen Lauf in 25,15 s und liegt auf Rang 21.

Über 800 m qualifizierte sich Ella Tendler als 9. mit 2:46,21 min sicher fürs Finale. Auch sie wird Freitag morgen zum Endlauf starten.

Dienstag: Eine weitere Medaille und ein vierter Platz

Zwei Entscheidungen fielen am Mittwoch, 21. August.
Diskuswurf der Frauen W80, den Christel Happ von Turbine mit einer Bronzemedaille beenden konnte. Mit 14,40 m konnte gar nichts schief gehen – sowohl die Zweite warf 3 m weiter, wie auch die Vierte drei Meter hinter ihr rangierte. Nach einmal Gold und einmal Bronze ist dies die dritte Medaille für Christel.

Ebenfalls angesetzt waren die 400 m Finale. Als einzige Hallenserin hatte sich Gabriele Reppe qualifizieren. Sie wurde Vierte in der Altersklasse W55 in 1:11,00 min. Ihr nächster Start findet bereits morgen statt. Dann sind die Vorläufe über 200 m angesetzt.

Montag: Silber für Ella Tendler

Kurz vor 10 fiel der Startschuss zum 2000 m Hindernislauf in Zgorzelec. 8:27,22 min später war Ella Tendler (LAV Halensia) Vizeeuropameisterin über diese Distanz. Hinter der Deutschen Marie-Luise Heilig-Duventäster, die mit neuem Europarekord ins Ziel lief, holte Ella damit die Fünfte Medaille für einen Hallenser Verein bei dieser Europameisterschaft.

Am Start war heute auch wieder Christel Happ (Turbine Halle). Im Weitsprung wurde sie Vierte mit 2,59 m. Im Speerwurf reichte es mit 15,78 m für Platz 6.
In der größten Mittagshitze ging Silvia Krüger (USV Halle) in den Weitsprungwettbewerb. Sie erreichte mit 4,65 m nur den Neunten Platz und durfte somit im Finalkampf nicht dabei sein.

Außerdem standen heute die 400 m Vorläufe auf dem Programm. Am erfolgreichsten war hier Gabriele Reppe, die sich als Zweite ihres Laufes sicher für’s Finale morgen qualifizierte. Mit 1:10,70 min geht sie als Viertschnellste in den Lauf. Annett Fischer verpasste als Neunte mit 1:04,07 min um zwei Hundertstel eine Qualifizierung.